Morgens genießen wir noch ein Weilchen den Luxus unseres Hotels und schwimmen zum Aufwachen erst einmal eine Runde im Pool auf dem Dach. Dann machen wir uns auf, die Stadt zu Fuß zu erkunden.
Unser Weg führt an der zum Teil von Bauplanen verhüllten Basilique Notre-Dame vorbei zum Hafen und dem Viertel Vieux-Montréal. Am Hafen geht es zu wie auf einem Jahrmarkt. Also biegen wir ab Richtung Plateau-Mont-Real, gehen durch den Park La Fontaine bis zur Avenue Mont-Real.
Es ist Samstag, entsprechend trubelig geht es zu. Viele Junge Leute sind unterwegs, die Stadt mit den vielen bemalten Häuserwänden und den Balkonen und Außentreppen an den Fassaden gefällt uns sehr. Es herrscht eine entspannte Atmosphäre. Wir halten uns eine Zeit lang in einem phantastischen Plattenladen auf, stärken uns in einem Café und machen uns dann auf zum Aussichtspunkt Belvédère Kondiaronk im Park Mont Royal.
Es ist sehr voll, wir müssen kurz warten, bis wir vorne an der Mauer stehen und auf Montreals Skyline blicken können. Wir sehen zu, wie die Dämmerung über die Stadt kommt, bevor wir die vielen Stufen wieder hinab steigen, um noch etwas zu essen. Mit der Metro fahren wir dann zum Hotel zurück, die Füße müde von den etwa 14 Kilometern, die wir durch die Stadt gewandert sind.

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