Autor: Martin

  • Ocean Avenue, Kennebunkport

    Ocean Avenue, Kennebunkport

    An diesem Sonntag wandern wir entlang der Ocean Avenue von unserer Unterkunft hinein nach Kennebunkport. Zunächst geht es vorbei an feudalen Villen, deren Privatgrundstücke uns den Zugang zum Meer verweigern. Bei dem doppelt eingezäunten und kameragesicherten Anwesen handelt es sich um das der Präsidentenfamilie Bush, danach geht die Straße dann nah am Wasser entlang, und der Blick auf die Küste wird frei.

    Wir spazieren barfuß über den Colony Beach, zum Baden ist das Wasser aber doch etwas zu kalt. Vorbei an Geschäften mit lokalen Produkten und den unvermeidlichen Lobster-Imbissen gelangen wir in das touristische Treiben des kleinen Örtchens Kennebunkport. Klar, dass auch wir heute etwas tiefer in die Tasche greifen, um „Amerikas beste Lobster Rolls“ im vielbeworbenen Clam Shack zu probieren. Wir lassen uns die prallvoll mit Hummerfleisch gefüllten Brötchen schmecken und machen uns auf die verbliebenen zwei Kilometer nach Hause, wo wir den Abend später im Mondschein im „Hot Tub“ des Hotels ausklingen lassen.

  • Über Gloucester nach Maine

    Über Gloucester nach Maine

    Die nächste Etappe führt uns nach Kennebunkport an der Küste des Bundesstaates Maine. Es ist Samstag und die Sonne scheint, also fahren auch viele Bostoner in Richtung der Strände im Norden. Entsprechend voll sind heute die Straßen. Wir machen einen Abstecher in den alten Walfangort Gloucester und bummeln dort durch die Künstlersiedlung Rocky Neck. Schöne bunte Häuser und Gallerien gibt es dort zu sehen. Hierhin verschlägt es heute eher nicht so viele Leute, die meisten wollen vermutlich eher irgendwo am Meer liegen.

    Dann überqueren auch wir bei Portsmouth die Brücke nach Maine und kommen später in unserer Unterkunft an. Diesmal haben wir einige Annehmlichkeiten wie Pools und Whirlpools, und wir werden es uns am Sonntag richtig gut gehen lassen.

  • Boston mit Bahn, zu Fuß und auf dem Rad

    Boston mit Bahn, zu Fuß und auf dem Rad

    In einem Anflug von Nostalgie meinerseits fahren wir morgens mit der Stadtbahn, die die Bostoner einfach „T“ nennen, Richtung Westen bis zum Stadtteil Brookline, wo ich 1999 im Sommer in einem Appartement auf der Beacon Street gewohnt habe. Der kleine Supermarkt ist noch da, genauso wie der lizenzierte Laden für alkoholische Getränke. Viel hat sich hier nicht verändert.

    Entlang der breiten Straße mit den relativ noblen Häusern gehen wir zurück Richtung Downtown, vorbei am berühmten Fenway Park Baseball-Stadion und durch den dahinter gelegenen Park Back Bay Fens. Wieder auf der Boylston Street gönnen wir uns Kaffee und Bagels, bevor wir weiter zu Fuß auf der Harvard Bridge den Charles River überqueren, um einen guten Blick auf die Bostoner Skyline zu haben.

    Auf der anderen Seite angekommen schnappen wir uns dann am renommierten MIT ein paar Fahrräder vom örtlichen Anbieter BlueBikes. Wir nehmen erneut die Brücke und fahren gemütlich über die River Esplanades und den Harborwalk zur Long Wharf und genießen die relative Ruhe und den Ausblick über den Fluss. Long Wharf ist dann wieder ein Touristen-Hotspot, wie er im Buche steht. Im Dockside Beer Garden zahlen wir über zehn Dollar für eine kleine Dose Samuel Adams, schließlich ist hier, wie in vielen Kneipen, gerade „Oktoberfest“.

    Wir nehmen wieder Kurs auf den zentralen Park Boston Commons und lassen uns treiben, bis es Zeit wird, etwas zu essen. Anschließend stoßen wir im Park noch zufällig auf Livemusik. In einem Abschnitt an der Tremont Street steht eine kleine Bühne, wo eine Salsa-Band um die puerto-ricanische Sängerin und Percussionistin Zayra Pola, die in der Szene wohl eine bekannte Größe ist, mächtig aufspielt. Es wird getanzt und gefeiert und die Stimmung ist bestens. Nach Ende des Konzerts kehren wir ins Hotel zurück, verzichten auf einen Besuch der hoteleigenen Kellerbar und ziehen uns in unser Zimmer zurück. We call it a day!

  • Road Trip nach Boston

    Road Trip nach Boston

    Für die verbleibenden knapp 200 Meilen nach Boston entscheiden wir uns für die nördlichere Route, die durch Vermont und den Green Mountain National Forest führt. Eine sehr gute Entscheidung! Auf für hiesige Verhältnisse schmalen Straßen fahren wir bergauf, bergab durch herbstlich bunte Wälder.

    Am Hogback Mountain eröffnet sich dann ein spektakulärer Ausblick über eine riesige bewaldete Ebene. Hier könnte man vermutlich tagelang wunderbare Wanderungen unternehmen, aber wir sind ja auf dem Weg an die Ostküste. Am Parkplatz bereitet jemand frisches Popcorn mit Ahornsirupglasur zu und wir kaufen eine große Tüte für stolze zehn Dollar, aber was sollen wir sagen – das Zeug ist jeden Cent davon wert.

    Im Country Shop am Aussichtspunkt nehmen wir noch ein paar Souvenirs und ein Vermont-T-Shirt mit. Wir sind jetzt schon Fans dieses idyllischen Bundesstaates. Derer durchfahren wir heute innerhalb weniger Stunden immerhin drei: New York, Vermont und Massachusetts. Es wären beinahe vier geworden, kurz vor New Hampshire dreht unsere Route jedoch nach Süden ab.

    In Boston empfängt uns der erwartete heftige Verkehr und wir sind froh, als wir schließlich „unser“ Parkhaus direkt Downtown neben dem John Hancock Tower erreichen. Dann noch ein paar Minuten zu Fuß zum „The Revolution Hotel“ und wir können ein winziges, aber im Vergleich zu dem von letzter Nacht sehr gemütliches Zimmer in Beschlag nehmen.


    Wir drehen eine erste Runde durch Boston, sehen uns kurz Beacon Hill und das State House an und landen dann, na klar, im Pub. Da wir die Fernsehserie „Cheers“ nicht kennen, ist uns zunächst auch nicht bewusst, dass der gleichnamige Pub hier in seiner ursprünglichen Form die Vorlage für die Kulisse dieser Serie war, die wohl eine der erfolgreichsten im amerikanischen Fernsehen jemals war und eben vorwiegend im Gastraum eines Pubs spielt. Hier kann man nun haufenweise Cheers-Souvenirs kaufen, auf das Angebot, unsere Bierkrüge für jeweils 14 Dollar mitnehmen zu können, verzichten wir aber dankend.

    Das Essen ist jedenfalls lecker, wir nehmen Chili und Clam Chowder, auf den zu essen ich mich schon vor Beginn der Reise gefreut habe. 1999 habe ich schon mal mehrere Wochen in Boston zugebracht und dabei auch die lokale Küche schätzen gelernt. Morgen erkunden wir die Stadt dann weiter, wir planen, uns dazu ein paar Fahrräder zu leihen. Im Gegensatz zur Zeit vor über 25 Jahren gibt es hier inzwischen tatsächlich viele gut gepflegte Radwege. Wir werden berichten…

  • Reisetag mit Baseball-Abstecher

    Reisetag mit Baseball-Abstecher

    Da uns die Strecke von Batavia nach Boston zu lang für eine Etappe wäre, haben wir einen Zwischenstopp in der Hauptstadt des Bundesstaats New York, in Albany, gebucht. Damit uns die etwa 500 km bis dort nicht zu langweilig werden (die Landschaft mit ihren sanften Hügeln und schier endlosen herbstgefärbten Laubwäldern ist zwar sehr schön anzusehen, von der Autobahn aus gesehen aber auch wenig abwechslungsreich), machen wir noch einen Abstecher nach Cooperstown, das dem Reiseführer nach eines der schönsten Städtchen im Staate und auch eines der meistbesuchten ist.

    Der Ort ist zwar ganz hübsch, doch lässt sich der Eindruck nicht vermeiden, dass die vielen Besucher nicht deswegen kommen, sondern weil hier angeblich das Baseball-Spiel auf dem „Doubleday Field“ erfunden wurde und deswegen auch die nationale „Baseball Hall of Fame“ hier beheimatet ist. Gegründet wurde Cooperstown obendrein vom Vater des Schriftstellers James Fenimore Cooper, dessen Lederstrumpf-Romane hier in der Gegend angesiedelt sind. Die traumhafte Lage am über 5 Kilometer langen Otsego Lake rechtfertigt den kleinen Umweg dann auch allemal.

    Der Ort ist gänzlich dem Baseball verschrieben (von dem wir zugegebenermaßen nicht den Hauch einer Ahnung haben). Es gibt eine Baseballschläger-Manufaktur, diverse Baseballschläger-Spezialhändler, Baseballbekleidungsläden und Läden für Baseballsammelkarten. Für uns als Nichteingeweihte alles eher skurril, aber so wirkt das DFB-Fußballmuseum auf Amerikaner vermutlich auch.

    Als wir schließlich in Albany eintreffen ist es schon früher Abend, unser sehr einfaches Hotel lädt nicht gerade zum Verweilen ein, daher fahren wir noch mit dem Bus „downtown“ ins Regierungsviertel. Tagsüber ist die Architektur dort sicher recht beeindruckend, jetzt ist es aber schon dunkel und es sind kaum mehr Menschen dort zu sehen. Ich schieße ein paar Fotos des „The Egg“ genannten Veranstaltungszentrums, das für mich eher wie der Rumpf eines Seegelboots aussieht, und wir essen noch etwas auf der nahe gelegenen Lark Street, einem dann doch noch einigermaßen belebten Ausgeh-Hotspot der Stadt.


    Um nicht zu früh ins Hotel zurück zu müssen, trinken wir noch ein Bier im benachbarten „Across The Street Pub“ (der auf derselben Straßenseite direkt neben dem Hotel liegt), quatschen ein wenig mit dem netten (und redseligen) Barkeeper und fallen dann rechtschaffen müde ins Bett.

  • Saisonende am Lake Ontario

    Saisonende am Lake Ontario

    An unserem letzten Tag in Batavia fahren wir einfach geradeaus nach Norden, um uns die Badeorte am Ufer des Lake Ontario anzusehen. Nach etwa 30 Meilen kommen wir zum Oak Orchard Lighthouse und stellen fest, dass die Saison hier wohl zu Ende ist – außer uns ist hier niemand mehr, die ohnehin wenigen Restaurants oder Imbissbuden sind geschlossen oder gleich ganz weggeräumt.

    Über den leergefegten Great Lakes Seaway Trail fahren wir zum nächsten Strand, dem Hamlin Beach State Park. Auch hier alles wie ausgestorben, die Hochsitze der Life Guards stehen abholbereit auf dem Parkplatz. Ein Strandabschnitt ist fest in der Hand von Möwen und Wildgänsen.

    Am See sieht es ein bisschen so aus wie an der Ostsee, wir machen einen Strandspaziergang und sitzen eine Weile in der Sonne. Die Saison hier endet am Labor Day, dem 1. September. Irgendwie merkwürdig, dafür dass für das kommende Wochenende Temperaturen von bis zu 30 Grad vorhergesagt sind.

    Morgen geht es für uns weiter nach Albany, unserem Zwischenstopp auf dem Weg nach Boston. Am Abend müssen wir uns schon von Piet verabschieden, ihn treffen wir morgen früh nicht mehr, sein Team fährt schon zeitig wieder zum nächsten Spiel in Buffalo. Während wir in einem sehr stereotypischen Restaurant unsere „Chicken Tenders“ verspeisen erhält Piet noch die Nachricht, dass er in dem Spiel nun doch seinen ersten Einsatz von Beginn an bekommen wird.

  • Niagara Falls

    Niagara Falls

    So nah, wie Batavia an den Niagarafällen liegt, ist natürlich klar, das ein Besuch dort für uns quasi Pflichtprogramm ist. Die beste Entscheidung, die wir diesbezüglich treffen, ist es, nicht am Wochenende, sondern am Montag hinzufahren. Bei strahlendem Sonnenschein treffen wir am nicht mal halb gefüllten Parkplatz 2 auf Goat Island ein. Schon von Weitem konnten wir die gewaltige Gischtfontäne sehen, die von den Horseshoe Falls ausgeht – man steigt aus dem Auto und kann schon das Tosen des Wassers hören, das immer lauter wird, während man sich der Aussichtsplattform dort nähert.

    Zu Fuß überqueren wir dann die Rainbow Bridge, über die wir letzten Mittwoch eingereist sind, um die Wasserfälle auch von der kanadischen Seite aus zu betrachten. Die Sonne brennt ordentlich vom Himmel, so dass wir es dankend annehmen, dass der Wind einem immer wieder mal Sprühnebel der Fälle ins Gesicht weht. Später gehen wir denselben Weg zurück und sind nachhaltig von dem Naturschauspiel beeindruckt.

  • Soccer Sunday

    Wenn man in Deutschland Kinder hat, die in einem Fußballverein spielen, ist man es gewohnt, seine Wochenenden irgendwo in der näheren Umgebung am Spielfeldrand stehend zu verbringen. Auch dass man regelmäßig mit dem Auto voller SpielerInnen in umliegende Stadtviertel oder Orte in der näheren Umgebung fährt, um dort mindestens eine Stunde vor Spielbeginn einzutreffen und auf den Anpfiff zu warten, gehört dazu – zumindest bis die Kinder selbst Autofahren können. Ab dann geht man eigentlich nur noch zu Heimspielen, denn bei Auswärtsfahrten ist dann für Eltern kein Platz mehr im Auto vorgesehen.

    Diesen Sonntag ist es hier in den USA für uns ganz ähnlich, wir begleiten Piet und sein Team zum Auswärtsspiel gegen die Mannschaft vom Onondaga College nach Syracuse, NY. Die Entfernungen sind hier jedoch von einer ganz anderen Größenordnung. Für die gut 180 Kilometer bis Syracuse fahren wir fast zweieinhalb Stunden. Die Colleges in Piets Liga liegen weit verstreut im Raum zwischen Buffalo und Albany, einem Gebiet das in etwa dem Wirkungskreis der deutschen Regionalliga West entspricht.

    Der Tag ist also geprägt vom Betrachten der Landschaft aus dem Auto heraus. Piet fährt mit uns, im Mannschaftsbus hätte er noch einige Stunden früher los gemusst, da das Frauen-Team vorher ebenfalls gegen Onondaga spielt und alle im gleichen Bus reisen.

    Als wir ankommen, stellen wir fest, dass am dortigen College alles noch eine Nummer größer ist. Die Sportanlage würde in Deutschland auch so manchem Drittligisten alle Ehre machen. Wir setzen Piet ab, schauen noch einige Minuten den Frauen zu. Bis zum Anpfiff von Piets Spiel sind es noch fast zwei Stunden.

    Wir kommen also auf die Idee, uns in der Nähe eine Sports Bar zu suchen, um vielleicht ein Quarter des Football-Spiels der Buffalo Bills zu sehen, die gerade auswärts gegen die New Orleans Saints spielen (wo wir gerade von Entfernungen sprechen). Aufgrund der schlechten Handy-Verbindung hier in Syracuse haben wir leichte Schwierigkeiten, eine geeignete Bar zu finden und landen schließlich in einer kleinen, wenig einladenden Bar namens „Burdick‘s Tavern“.

    Die Gäste dort sind schon mindestens leicht angetrunken, für so ein kleines Etablissement geht es recht laut zu. Bei meiner sich aufdrängenden Frage nach Kartenzahlung werde ich auf den Geldautomaten verwiesen, der dort in der Ecke steht. Cash only! Wir heben also ein paar Bucks ab (bisher haben wir noch nicht einziges Mal Bargeld in der Hand gehabt), trinken ein Bier und schauen uns zwanzig Minuten das Spiel an. Danach ist es ohnehin Zeit, zurück zum College zu Piets Spiel zu fahren.

    Kurze Zeit später sitzen wir also auf der Tribüne und sehen einem Spiel zu, in dem unser Sohn mal wieder nicht zum Einsatz kommt. Für Torhüter gibt es nunmal nur einen Platz in der Aufstellung, und Piet hat diese Saison einen schweren Stand, scheinbar hat der Torwarttrainer ein persönliches Problem mit ihm. Es gibt keine Kritik oder Hinweise auf den Grund, er wird nur einfach nicht aufgestellt. Selbst der Chefcoach versteht es wohl nicht, überlässt die Auswahl des Torwarts aber immer dem Torwarttrainer.

    Piet ist entsprechend frustriert, konzentriert sich nun aber eben auf seine akademischen Aufgaben. Hintergrund ist, dass Piet aktuell nur ein zweijähriges College besucht. Nach dem Wintersemester endet sein dortiges Studium im Fach „Sport Management“ mit dem Abschluss „Associate in Liberal Arts and Sciences“. In Deutschland gibt es keine Abschlüsse nach zwei Jahren, also müsste er noch zwei weitere Jahre an einem anderen College weiter studieren, um einen Bachelor-Abschluss zu erlangen. Dafür bräuchte er aber ein Stipendium, und das bekommt man entweder über sportliche oder akademische Leistungen. Es ist also für ihn mehr als ärgerlich, dass er sich nicht auf dem Platz zeigen kann. Warten wir also ab, was das nächste Jahr für ihn (und damit natürlich auch uns) so bringt.

    Nach dem Spiel fahren wir wieder gut zwei Stunden zurück nach Batavia, holen uns Pizza und sind alle recht müde von der Fahrerei. Ach ja, das Spiel endete übrigens 0:0…

  • Watkins Glen

    Watkins Glen

    Inzwischen ist klar, dass die meisten Attraktionen hier im Norden des Bundesstaates New York etwas mit Wasserfällen zu tun haben (morgen steht für uns der obligatorische Besuch der Niagarafälle an). Und wenn eine solche Attraktion „in der Nähe“ liegt, kann damit durchaus auch mal eine zweistündige Anreise mit dem Auto gemeint sein.

    Über die Interstate 86 fahren wir also nach Watkins Glen, um den „Gorge Trail“ durch die dortige Felsschlucht zu bewandern. Nach durchaus steilem Anstieg über zahlreiche Treppenstufen geht es wieder hinab in die Schlucht. Es ist Samstag, schon auf dem Parkplatz war klar, dass wir nicht gerade alleine sein würden. In der Schlucht ist es dunkel, von überall tropft Wasser herunter, und man schlängelt sich mit vielen anderen über Treppen und Brücken etwa zwei Meilen am Wasser entlang. Belohnt wird man mit vielen schönen Blicken auf – wer hätte es gedacht – Wasserfälle und Felsformationen.

  • Letchworth State Park

    Am gestrigen Freitag haben wir zusammen den Letchworth State Park besucht, wo der Genesee River ein fast 30 Kilometer langes Tal in das Land geschnitten hat. Etwas großspurig wird dieses Tal auch als „Grand Canyon of the East“ bezeichnet. Dennoch ist es tatsächlich recht beeindruckend, den gut angelegten Weg am südlichen Ende an der relativ neuen Eisenbahnbrücke beginnend hinunter zu wandern. Es bieten sich immer wieder neue Blicke auf die Wasserfälle und die Brücke.